Erklärung von Narrata zur Verurteilung der Hinrichtung von Demonstranten im Iran
Geschrieben von: Kohan/Kohan
„Narrata erklärt, sich mit aller Kraft gegen jede Form von Gewalt, Blutvergießen, Entmenschlichung, Hinrichtung und die Ermordung von Demonstranten im Iran zu stellen. Wir betrachten die Strafe Hinrichtung in jeder Form und unter jeglicher Begründung als eine offenkundige Verletzung der Menschenwürde und machen die Islamische Republik direkt verantwortlich für das Fortdauern dieses Kreislaufs aus Gewalt und Tötung.“ Am Morgen des 28. Juli 2026 (6. Mordad 1405) wurden zwei junge Menschen im Iran Hinrichtung, nachdem ihnen unter unmenschlicher Folter Geständnisse erpresst worden waren. Heute erwachten einige von uns mit dieser Nachricht. Andere machten die ganze Nacht kein Auge zu; in jedem Augenblick verfolgten sie die Nachrichten, sahen die aus dem Iran gesendeten Bilder und Videos und lauschten den Botschaften aus Isfahan. Währenddessen standen manche vor dem Ort der Hinrichtung; Mütter und Väter, die ihre Hoffnung auf die Aktivisten setzten, und Menschen, die Schulter an Schulter vor der Stätte der Hinrichtung zusammenkamen, getrieben von der bloßen Hoffnung, dass ihre kraftvolle Präsenz und Solidarität das Regime vielleicht von der Vollstreckung des Urteils abhalten könnte – dieselben Menschen, die noch immer die schwere Last des blutigen Winters im Iran in ihren Herzen tragen. Auf der anderen Seite versammelten sich Menschen außerhalb des Iran mit dem letzten schwachen Funken Hoffnung vor den Botschaften der Islamischen Republik Iran in verschiedenen Ländern, um die Weltgemeinschaft womöglich zu einer Reaktion zu bewegen – eine Welt, die wegen ihrer finanziellen und politischen Interessen und Erwägungen seit Jahren die Augen und Ohren vor dem Schmerz und dem Leid der Menschen im Iran verschließt. Doch das Ende all dieser Bemühungen war wie immer kurz und schmerzhaft. Die Islamische Republik Iran hat zwei junge Menschen Hinrichtung. Zwei Leben wurden ausgelöscht, und zwei Menschen wurden ihren Familien, uns und dem Iran entrissen. Doch was ist die Motivation des Regimes? Durch Hinrichtung nimmt die Islamische Republik nicht nur Menschenleben; sie zielt auch auf die Gesellschaft ab. Sie überantwortet die einen dem Tod und zwingt die Menschen zugleich in die Rolle der Zeugen des Sterbens ihrer Gefährten. Dieser Kreislauf ist kein Zufall. Das Ziel des Regimes ist nicht bloß die Beseitigung von Demonstranten und Oppositionellen; auch das Zermürben der Gesellschaft, das Säen von Verzweiflung und das Zurückdrängen der Menschen in das Schweigen sind Teil eben dieser Politik. Doch das Bewusstsein der Gesellschaft hat dazu geführt, dass die Menschen die Machenschaften des Regimes mit seinen verstaubten Ideologien durchschauen und das Feld nicht räumen; denn das patriotische Volk des Iran weiß, dass die Verbreitung von Verzweiflung und Erschöpfung selbst Teil der Politik jener Herrschaft ist, die es zutiefst verabscheut. Doch die Haltung von Narrata ist, ebenso wie die des ehrenhaften Volkes des Iran, eindeutig. Wir lehnen die Strafe Hinrichtung in jede…
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