Gefallener Held Seyed Mehdi Schamschirgaran; der Tag nach der Befreiung in der Zitadelle

Todesfall Seyed Mehdi Schamschirgaran 56 Jahre alt in Iran Nischapur

Geschrieben von: Homay Tschehrzad

Jahre sind seit jener Nacht vergangen. Der Iran ist frei, und die Arg-Straße in Neyshabur ist für die Menschen nicht mehr bloß der Name einer Straße, durch die am blutigen Abend des 8. Januar (18. Dey) das Echo der Schüsse hallte. Nun stehen an einer Ecke ebenjener Straße die Namen jener geschrieben, die ihr Leben gaben, damit das Heute anbrechen konnte – ein Tag, an dem niemand mehr ins Visier von Gewehrläufen gerät, nur weil er nach Freiheit verlangt. Auch mein Name steht unter ihnen:  Abolfazl (Mehdi) Shamshirgaran. Sechsundfünfzig Lebensjahre lagen hinter mir. Viele Jahre hatte ich bei der Pflanzenölfirma Sehgol gearbeitet, und nach meinem Ruhestand fand ich mein Glück in den einfachen Dingen des Lebens: in meiner Familie, den Menschen meiner Heimat und den Augenblicken an der Seite jener, die ich liebte. Doch inmitten all dieser kleinen Freuden trug ich einen großen Traum im Herzen:  einen freien Iran zu erleben.  Wenn die Menschen später von mir sprachen, erinnerten sie sich vor allem an meine Herzlichkeit; daran, dass ich die Menschen liebte und mir das Lächeln nie vom Gesicht wich. Am Ende hinterlässt der Mensch wohl ohnehin nichts anderes als eben das. Ich s…

سید مهدی شمشیرگران · نیشابور

Vollständigen Text hier lesen

Narrata

Documented Truth by Independent Voices

A multilingual platform preserving personal narratives, eyewitness accounts, and untold stories.