Gefallener Held Hossein Mohebpur; baluchischer Arbeiter von Baschagard bis Kisch
Geschrieben von: Arischa
Hosseyn Mohebbpur (Mahmudi) war ein 26-jähriger belutschischer Arbeiter aus dem benachteiligten Dorf Dastgard-e Sureg im Bezirk Gowharan der Stadtprovinz Bashagard. Als Sohn von Keydi war er der Haupternährer seiner Familie. Die tiefe wirtschaftliche Trostlosigkeit, extreme Armut und der Mangel an Arbeitsplätzen in der Region Bashagard veranlassten ihn, auf die Insel Kisch zu gehen, um dort als Arbeiter den Lebensunterhalt seiner Angehörigen zu sichern; dort war er am Marjan-Pier beschäftigt. Am Abend des Freitags, dem 9. Januar 2026 (19. Dey 1404), wurde Hosseyn im Zuge der im Umfeld des Marjan-Piers von Kisch entflammenden landesweiten Proteste von Sicherheitskräften durch einen direkten Schuss mit scharfer Munition in die Brust getroffen. Er verstarb noch vor dem Eintreffen in eine medizinische Einrichtung. Nach der Feststellung seiner Identität wurde sein Name als einer der belutschischen Gefallenen dieser Protestwelle registriert. Nach dem Vorfall hielten die Sicherheitsbehörden auf Kisch den Leichnam von Hosseyn Mohebbpur neun Tage lang zurück. Seine Herausgabe machten sie davon abhängig, dass die Familie eine Verpflichtung eingeht, Stillschweigen gegenüber den Medien zu bewahren, jegliche Interviews zu verweigern und keine Protestversammlungen abzuhalten. Schließlich wurde sein Leichnam am 18. Januar 2026 (28. Dey 1404) in seinen Heimatort überführt und unter strengster Sicherheitsüberwachung beigesetzt. Auch nach der Beerdigung war seine Familie fortwährendem Druck ausgesetzt.
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